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Sexualität und Querschnittlähmung

Jedes Jahr erleiden in Deutschland etwa 1000 Menschen eine Querschnittlähmung, davon 80 Prozent Männer. Sie trifft den Menschen immer unvorbereitet und bedeutet einen tiefen Einschnitt in das eigene Leben, das der Familie und des Umfeldes. Ein Schicksal zu dessen Verarbeitung oft Jahre notwendig sind. Als besonders schmerzlich wird nach überwinden der Trauerphase der Verlust oder die Einschränkung der Sexualfunktionen empfunden.
Häufig noch werden diese Sexualstörungen aufgrund ungenügender Information als schicksalhaft hingenommen und zu einer schweren psychischen Belastung für Betroffene und deren Partner.
Das Selbstwertgefühl ist erschüttert.

Betroffene und Partner sind in dieser Situation ohne Hilfe überfordert.
> Wie geht es weiter?
> Kann ich Kinder zeugen oder bekommen?
> Kann ich als Querschnittgelähmter überhaupt Sexualpartner sein?
> Welche konkreten Lösungsmöglichkeiten gibt es für meine Sexualstörung?

Auf all diese Fragen gibt der Film Antwort.
In diesem feinfühligen Film werden in 49 Minuten konkrete, dem neuesten medizinischen Stand entsprechende Therapiemaßnahmen gezeigt.
Des weiteren kommen Betroffene und deren Partner zu Wort, die freimütig und offen über ihre persönlichen Erfahrungen sprechen.

 

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© 2006 Dr. med. Dieter Löcher-Ernst
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